Unser neues Schwimmbad

Liebe Schwimmerinnen und Schwimmer,

der Architektenwettbewerb für das neue Bonner Schwimmbad im Wasserland ist entschieden. Das Preisgericht hat am Donnerstag, 27. April, aus den Konzepten von zehn erfahrenen Architekturbüros unter Vorsitz von Prof. Rolf Westerheide, die Arbeit des Architekturbüros CODE UNIQUE Architekten GmbH, Dresden auf den ersten Platz gesetzt.

CODE UNIQUE Architekten GmbH setzte sich durch gegen die Arbeiten von 4a Architekten GmbH, Stuttgart (2. Platz) und KSP Jürgen Engel - Braunschweig. (3. Platz), die ebenfalls hervorragende Lösungen für das neue Schwimmbad bieten. Mit allen drei Preisträgern werden nun im Rahmen des förmlichen Verfahrens die Planungen vertieft, um anschließend zu entscheiden, welcher der drei Entwürfe umgesetzt wird. (Pressemitteilung Jurysitzung Architektenwettbewerb)

CODE UNIQUE Architekten GmbH, Dresden

1.Platz: CODE UNIQUE Architekten GmbH, Dresden

4a Architekten GmbH, Stuttgart

2. Platz: 4a Architekten GmbH, Stuttgart

Platz: KSP Jürgen Engel - Braunschweig

3. Platz: KSP Jürgen Engel - Braunschweig

Die endgültige Entscheidung darüber, welche der drei Erstplatzierten Arbeiten tatsächlich realisiert wird, fällt nun im Sommer nach intensiven Prüfungen und Verhandlungen in einem förmlichen Vergabeverfahren mit den drei ausgewählten Architekten. Dabei werden im nächsten Schritt auch die Baukosten abgeschätzt, die dann Grundlage für die Kalkulation der Gesamtkosten und der anschließenden Wirtschaftlichkeitsberechnung des neuen Schwimmbades im Wasserland werden.

Die drei Siegerentwürfe wurden von Freitag, 5. Mai, bis Freitag, 19. Mai, im Bonner Stadthaus der Öffentlichkeit präsentiert. Nach den Sommerferien ist dann die Fortsetzung der Bürgerbeteiligung zum Thema Architektur geplant. Ende des Jahres entscheiden die Aufsichtsräte der Stadtwerke Bonn und der Rat der Stadt Bonn auf der Grundlage verlässlicher Zahlen über die Realisierung des Projektes.

Impressionen aus der Sitzung des Preisgerichtes finden Sie in dieser Bildergalerie.

Zuvor hatte sich im ersten Bürgerentscheid in der Geschichte Bonns eine knappe Mehrheit gegen den Erhalt des sanierungsbedürftigen Kurfürstenbades entschieden. Damit hat der Ratsbeschluss zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft weiter Bestand. Ein Eckpunkt des Beschlusses ist der Auftrag an die Stadtwerke Bonn, ein entscheidungsreifes Konzept für das neue Familien-, Schul- und Sportschwimmbad im Wasserland vorzulegen.

Die Stadtwerke Bonn werden nun die Projektentwicklung nahtlos fortsetzen, um dem Rat zum Ende des Jahres Ergebnisse vorzulegen, auf deren Grundlage eine fundierte Bauentscheidung getroffen werden kann. Die große Beteiligung an der Abstimmung zeigt aus Sicht der Stadtwerke Bonn erneut, dass das Interesse am Thema Schwimmen außerordentlich groß ist. Auch die „Bürgerwerkstatt im Zelt“ zum künftigen Nutzungskonzept des neuen Schwimmbades fand im November vergangenen Jahres bei rund 2400 Bonnerinnen und Bonnern eine außerordentlich große Resonanz.

"Ich bin sehr froh über das Ergebnis. Mit diesem Votum können wir nun sicherstellen, dass wir in Zukunft ein attraktives Bäderangebot haben. Das neue Bad kommt allen gleichermaßen zugute: als barrierefreies Familien-, Schul-, Sport- und Freizeitbad", sagt Oberbürgermeister Ashok Sridharan. "Ich bin sicher, dass nach Inbetriebnahme des neuen Bades die Zustimmung, dass dies die richtige Entscheidung war, noch größer sein wird, und dass nur wenige dann das Kurfürstenbad und das Frankenbad vermissen werden. Stadt und SWB sind sich bewusst, dass für eine allgemeine Akzeptanz des neuen Bades auch die konstruktiven Hinweise der Bürgerinnen und Bürger in die weiteren Überlegungen einbezogen werden müssen. Das gilt insbesondere für das Schulschwimmen. Mit den Stadtwerken Bonn haben wir einen Partner, der für eine zügige Fertigstellung sorgen wird."

Link zur Pressemitteilung der Stadt Bonn

So geht es weiter:

Nach Abschluss des Architektenwettbewerbs wird nun das Betriebskonzept erarbeitet, u.a. mit Beteiligung des Sports, der Schulen, der Behindertenvertretungen und der Stadtverwaltung. Anschließend wird die Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt und ebenfalls den städtischen Gremien zum Baubeschluss vorgelegt.
Wenn alle notwendigen Beschlüsse vorliegen sieht der Zeitplan die Entwurfs- und Genehmigungsplanung, das Baugenehmigungsverfahren sowie die europaweite Ausschreibung der Bauleistungen vor.

Diese Schritte werden jeweils begleitet durch intensive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, durch Beratungen und Beschlüsse in den SWB-Aufsichtsräten und den Gremien des Stadtrates. Der Baubeginn ist für 2018 vorgesehen, Grundsteinlegung 2019. Das neue Familien-, Schul- und Sportschwimmbad im Wasserland soll 2020 eröffnet werden.

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